Verschiedenes
Gerd Marschand "A Weird Dream, "
Bleistift auf Karton, 2007
In Shanghai war er ein Star
Rückblick auf die Einzelausstellung des Künstlers Gerd Marschand "The Way I see it" 23.10. – 22.11.2008
Schon beim ersten Schritt in die SUNBOW Gallery waren die Strapazen des Fluges und Zweifel an der ganzen Aktion vergessen. Da stand er nun in einem grossen, hohen Ausstellungsraum mit Kojen, Raumteilern und idealem Beleuchtungssystem im international bekannten Künstlerviertel MoganShan Lu. Die junge schöne Galeristin July Chu strahlte ihn an, sie habe die zugesandten Arbeiten gleich nach Erhalt angeschaut und sei absolut begeistert, freue sich auf die Ausstellung und sehe ihr – trotz internationaler Finanzkrise – zuversichtlich entgegen.
"No problem!" Hier und da ein Anruf der Veranstalterin, und die Ausstellungsvorbereitungen (Liefern der Keil- und Bilderrahmen, Hängen und Ausleuchtung 30 Werke) waren innerhalb weniger Stunden perfekt erledigt.
Die Besucher der Eröffnung von Gerd Marschands Ausstellung "The Way I see it" waren angenehm überrascht, dass der Hamburger Künstler persönlich anwesend war; Informationen über sein Leben und Erläuterungen zu den Werken wurden begierig aufgenommen. Hier, in Hamburgs Partnerstadt Shanghai, stand ein wunderbarer, fast exotischer Künstler als Botschafter der westeuropäischen Kultur vor ihnen. "Es berührt meine Seele" – eine Geste, bei der auf das eigene Herz gedeutet wird – war in den Gesprächen immer wieder zu erleben.
Viele Menschen besuchten die Ausstellung mehrmals, brachten Freunde mit oder kamen auf Empfehlung, so dass Besucherstrom, bewundernde Kommentare und aufrichtige Glückwünsche nicht abrissen. Derart von begeistertem Publikum und Kollegen gefeiert, dazu der unermüdliche Einsatz der Galeristin, ihre Begeisterung für seine Arbeit und ihr Wunsch in etwa 2 Jahren eine weitere Marschand-Ausstellung zu realisieren, ist Gerd Marschand hochmotiviert mit neuer Perspektive und einer Fülle von Bildern im Kopf zurückgekehrt.
Wieder einmal schlägt er einen neuen Weg ein; ohne Angst, aber voller Spannung macht er sich daran, ein noch grösseres Bildformat zu beherrschen. "Schöne Bilder 120 x 200 cm," werde er malen, verrät der Künstler.
Mögen ihm Mut und diese Obsession für immer erhalten bleiben!
Anja Brisólla Kunstkontakt,
Hamburg im Januar 2009
Ausstellungsimpressionen